Mit einer landesweiten Aktionswoche rund um den Welttag für menschenwürdige Arbeit wurde jetzt auf die Arbeitsbedingungen von Fahrerinnen und Fahrern von Essenslieferdiensten aufmerksam gemacht. Auch das Team der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken beteiligte sich mit Aktionen an der Woche:
Bei einer Flyeraktion in Moers informierte das Team Beschäftigte direkt vor Ort über ihre arbeitsrechtlichen Ansprüche. Im Mittelpunkt standen der Mindestlohn, Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Bei einer großen Kundgebung in Dortmund setzte das Team der Beratungsstelle gemeinsam mit weiteren Akteurinnen und Akteuren sowie der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein Zeichen für faire Arbeitsbedingungen. Unter dem Motto „Arbeit darf nicht auf der Strecke bleiben. Faire Arbeitsbedingungen für Rider. Menschenwürde ist nicht verhandelbar.“ wurde auf die häufig prekären Beschäftigungsverhältnisse in der Lieferbranche aufmerksam gemacht.
Die Beratungsstelle Arbeit unterstützt Beschäftigte dabei, ihre Rechte zu kennen und einzufordern. Gemeinsam mit Netzwerkpartnern und Gewerkschaften setzt sich das Team für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Schutz für Fahrerinnen und Fahrer ein.
Fotos: Team Beratungsstelle Arbeit
