Diakonie eröffnet Demenz-Cafè in Spellen-Friedrichfeld

Voerde. Rund 1,8 Millionen Menschen sind laut aktuellen Zahlen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft von Demenz betroffen. Eine Demenz geht weit über den Verlust der geistigen Fähigkeiten hinaus. Sie beeinträchtigt die Wahrnehmungen, das Verhalten und Erleben der Menschen. Die Verläufe der Erkrankung können sehr unterschiedlich sein, doch sie führen stets zu großen Herausforderungen für die Personen, deren Familien und Freunde. Angebote, wie das jetzt neu eröffnete Demenz-Café Dingsda der Diakonie, sorgen bei den Betroffenen für abwechslungsreiche Stunden und entlasten zudem die Angehörigen. „Unsere Erfahrungen durch die Führung des Cafés Vergissmeinicht in Dinslaken haben uns gezeigt, wie hilfreich und wichtig der Besuch für alle ist“, so Sonja Kelling, Mitarbeiterin der Diakonie. Das Café Dingsda, das in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses der Ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichfeld, Friedrich-Wilhelm-Str. 13, in Spellen, stattfindet, öffnet einmal im Monat (jeden 4. Mittwoch) von 14.30 bis 17.30 Uhr seine Pforten.

Es wird ein buntes Programm aus Gesang, Musik und Spielen, angepasst an die Jahreszeiten und an die Gewohnheiten der Gäste, angeboten.

Die Besucher werden von ausgebildeten Ehrenamtlichen und Fachkräften betreut und es erfolgt eine Förderung der Ressourcen durch individuelle Zuwendung. Die Erinnerungspflege und das Gedächtnistraining spielen hierbei eine große Rolle
Infos erhalten Sie bei: Sonja Kelling, Tel. 02064 434722, sonja.kelling@ekir.de und bei
Kathrin Ehrlich, Tel. 02064 434723, kathrin.ehrlich@ekir.de

Foto 1 (Diakonie): Alexandra Schwedtmann (li.), Geschäftsführerin der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, zerschneidet zur Eröffnung des Cafés Dingsda eine Schleife, mit der die ehrenamtlichen Helferinnen, Helfer und Fachkräfte, die die Gäste im Café betreuen, umwickelt sind.

Fotos 2-3: Die Besucher konnten bei der Eröffnung testen, mit welchen Schwierigekeiten ältere Menschen im Alltag zu kämpfen haben.