Aktionswoche Alkohol 2026: Dinslaken setzt ein starkes Zeichen für Prävention

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol 2026 engagierte sich die Stadt Dinslaken gemeinsam mit der Drogenberatung des Diakonischen Werkes Dinslaken mit zwei besonderen Veranstaltungen für Aufklärung, Prävention und einen bewussten Umgang mit Alkohol. Unter dem Motto „Wie bunt und lebendig das Leben mit weniger oder ganz ohne Alkohol sein kann“ wurden sowohl Jugendliche als auch Erwachsene für die Risiken von Alkoholkonsum sensibilisiert und über Unterstützungsangebote informiert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Präventionsarbeit mit jungen Menschen. Am 17. Juni besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Hiesfeld eine interaktive Schulmesse zum Thema Alkohol. An fünf abwechslungsreichen Stationen informierten Fachkräfte über die gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Folgen von Alkoholkonsum. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Polizei, das Kinder- und Jugendparlament sowie die Aufsuchende Jugendarbeit – langjährige und engagierte Partner der kommunalen Präventionskampagne „Klar ist cool“.

Einen Tag später verlagerte sich die Aktionswoche auf den Neutorplatz in Dinslaken. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger an einem Informationsstand mit Fachkräften ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und sich umfassend über das Thema Alkohol informieren. Besonderes Interesse weckte der Rauschbrillenparcours, bei dem die Teilnehmenden mithilfe spezieller Simulationsbrillen erleben konnten, wie stark Alkohol Wahrnehmung, Koordination und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt. Aufgaben wie das Durchlaufen eines Slalomparcours machten die Auswirkungen unmittelbar erfahrbar.

Unterstützt wurde die Aktion von der Fan-Initiative „Schalke Null Bier“. Die Initiative setzt sich für alkoholfreie und konsumdruckfreie Räume im Fußballumfeld ein und bietet insbesondere abstinent lebenden Menschen eine Gemeinschaft, in der Fußball ohne Alkohol im Mittelpunkt steht.

Die Teilnahme an der Aktionswoche Alkohol 2026 war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Zahlreiche Menschen unterschiedlicher Altersgruppen konnten erreicht, informiert und für die Themen Alkoholkonsum, Risikobewusstsein und Prävention sensibilisiert werden. Die Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Aufklärung, Austausch und gemeinschaftliches Engagement für eine nachhaltige Gesundheitsförderung sind.

Schalke Null Bier: Fußball erleben – ohne Alkohol und ohne Druck

„Schalke Null Bier“ ist eine selbstorganisierte Initiative von Schalke-Fans. Die Initiative verfolgt das Ziel, alkoholfreies Fansein sichtbarer zu machen und eine Gemeinschaft zu fördern, in der der Stadionbesuch unabhängig vom Alkoholkonsum möglich ist. Unter dem Motto „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“ versteht sich das Projekt ausdrücklich nicht als Gegenbewegung zum Alkoholkonsum, sondern als ergänzendes Angebot für Menschen, die Fußball ohne Konsumdruck genießen möchten.

Als eine der wenigen suchtfreien Fan-Initiativen in Nordrhein-Westfalen ist „Schalke Null Bier“ Teil eines bundesweiten Netzwerks alkoholfreier Fangruppen. Gemeinsam setzen sich die Beteiligten für den Ausbau alkoholfreier Angebote und Begegnungsräume in den Stadien der 1. und 2. Bundesliga ein.

PDS-Jam 2026 geht in die neue Runde: Jugendliche gestalten Skate-Contest seit 15 Jahren mit

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Am Samstag, 11. Juli 2026, wird der Skatepark am Stadtbad Dinslaken wieder zum Treffpunkt der regionalen Skate-Szene. Beim PDS JAM messen sich Skaterinnen und Skater verschiedener Altersgruppen in spannenden Wettbewerben und zeigen ihr Können auf dem Board.

Der PDS JAM findet in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt. Auch wenn die Veranstaltung in den Corona-Jahren 2020 und 2021 pausieren musste, blickt das Format inzwischen auf rund 15 Jahre Geschichte zurück und hat sich längst als fester Termin im Dinslakener Veranstaltungskalender etabliert.

Besonders ist dabei nicht nur der Contest selbst, sondern die Art, wie er organisiert wird: Seit den Anfängen wird der PDS JAM maßgeblich von den PDS Locals gemeinsam mit der Aufsuchenden Jugendarbeit Dinslaken (AJA) geplant und durchgeführt. Die AJA ist eine Kooperation der Stadt Dinslaken und des Deutschen Kinderschutzbundes Dinslaken-Voerde e.V. Jugendliche und junge Erwachsene übernehmen Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und gestalten die Veranstaltung aktiv mit.

„Der PDS JAM steht nicht nur für Skateboarding, sondern auch für Gemeinschaft, Engagement und Eigenverantwortung. Dass die Jugendlichen den Contest von Beginn an weitgehend selbst organisieren und gestalten, macht die Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem und zeigt, wie viel Potenzial in ihnen steckt“, sagt Tim Poell von der AJA Dinslaken.

Neben dem Contest erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Für das leibliche Wohl sorgen die Kutscherstube mit Getränken sowie die Omas gegen Rechts mit Kaffee und Kuchen. Die Diakonie Dinslaken im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken bietet zudem Aktionen für Kinder an. Auch musikalische Programmpunkte sind geplant.

Die Anmeldung für die Wettbewerbe erfolgt direkt vor Ort ab 11 Uhr.

 

 

 

PDS JAM 2026 auf einen Blick

Samstag, 11. Juli 2026

Skatepark am Stadtbad Dinslaken

Anmeldung: ab 11:00 Uhr

Contest-Beginn: 12:00 Uhr

Siegerehrung: ca. 18:00–19:00 Uhr

Teilnahmegebühr: bis 18 Jahre kostenlos / ab 18 Jahre: 5 Euro

Helmpflicht für alle Teilnehmenden unter 18 Jahren

 

Die OGS Bruckhausen bedankt sich bei den Bobby Car Freunden Bruckhausen

Ein großes Dankeschön an die „Bobby Car Freunde Bruckhausen“! Durch die großzügige Spende im Wert von 500 Euro konnte das Team der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken für die Kinder der OGS Bruckhausen eine ganze Menge Spielzeug kaufen.

Von Puppen zu Konstruktionsspielzeug über Gesellschaftsspiele und allerlei anderem tollen Spielzeug ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Saisonarbeit – Immer noch schutzlos!

Häufig sind Saisonarbeiter in der Landwirtschaft schlecht bezahlt und stehen unter hohem Leistungsdruck. Auf Grund der Sozialversicherungsfreiheit im Rahmen kurzfristiger Beschäftigung haben sie meist keinen Zugang zu den Leistungen der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung. Selbst sogenannte Erntehelfer-Gruppenversicherungen bieten meist nur einen Bruchteil an Schutz im Vergleich zur deutschen gesetzlichen Versicherung. Die Unterbringung der Saisonarbeitskräfte erfolgt überdies häufig unter unwürdigen Bedingungen in Gruppenunterkünften.

Die Beratungsstelle Arbeit folgt dem Aufruf des Projekts BEAM – Beratungszentrum gegen Arbeitsausbeutung und Menschenhandel NRW. Für April bereiten die Kolleg:innen des Projekts BEAM gerade Aktionen zur Information von Saisonarbeitskräften in der Landwirtschaft vor und sind auf Hinweise der Beratungsstellen zu möglichen Standorten von Unterkünften und Feldern angewiesen. Diesen Aufruf umsetzend, haben die Berater:innen gezielt Felder mit Spargel und Erdbeeranbau abgefahren, um nach auffälligen Umständen Ausschau zu halten.

Sollten Sie oder jemand, den Sie kennen, von problematischen Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft oder in einem anderen Bereich betroffen sein, können Sie sich gerne an die Beratungsstelle Arbeit wenden.
Hier finden sie unsere Kontaktdaten.

Infostand der Beratungsstelle Arbeit bei der Tafel in Rheinberg

Die Kolleg:innen der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken haben ihre Arbeit am linksrheinischen Standortort Rheinberg bei der Rheinberger Tafel, vor dem im Pfarrheim St. Anna, mit einem Infostand vorgestellt.

Die Beratungsstelle Arbeit, die nun mittlerweile ins 4. te Jahr geht, bietet Beratung für Ratsuchende rund um die Themen Arbeitsbedingungen, Rechtsfragen und Leistungsansprüche im Arbeitsrecht an. Schwerpunktmäßig wird im Bereich der prekären Beschäftigung beraten und präventiv informiert.

Ebenso erhalten Erwerbslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen bei Fragen zur beruflichen Entwicklung oder bei wirtschaftlichen und sozialen Problemen, Unterstützung.

Foto : v.l. Dominique Engelhardt, Beraterin der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, Standort Rheinberg und Michel Goike, Berater der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, Standort Wesel.

Pädagogischer Fachtag für die OGS-Mitarbeitenden

Die Mitarbeitenden aus dem Bereich Schule konnten wieder einen gemeinsamen pädagogischen Fachtag erleben.

Das Team hatte Frauke Viehban über die Pädiko Akademie gebucht, die zum „Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Kindern“ geschult hat.

Die Mitarbeitenden werden im Bereich Schule immer wieder durch extreme, kindliche Verhaltensweisen herausgefordert. Frauke Viehban hat es geschafft den Mitarbeitenden einen deutlichen Perspektivwechsel zu vermitteln, der hilft, solche Verhaltensweisen zu verhindern oder abzumildern und Vorgehensweisen dargelegt, die den Kindern den nötigen Halt geben und wie die Mitarbeitenden selbst schützen können. Alle Teams haben in Gruppenarbeiten Ideen und Konzepte für die eigene OGS entwickelt, die die dort vorhandenen Handlungsabläufe in diesem Sinne optimieren können.

Dieser Tag hat die Teams zu diesem Thema einen großen Schritt weiter gebracht und die Rückmeldungen der Mitarbeitenden waren entsprechend positiv.

Kinder basteln bunte Skulpturen

In den vergangenen Wochen ging es in der Otto-Pankok-Schule bunt her! Einige Kinder des offenen Ganztages bastelten in der wöchentlichen Bastel-AG an ihren Werken.

Unter dem Motto „Skulpturen im Winter“ stellten die Kinder ihre Kunstwerke den Eltern, Geschwistern und Lehrkräften vor. Mit Begeisterung erzählten sie von ihren Skulpturen und mit welchen Materialien sie gearbeitet haben. Die Bastel-AG steht unter dem Motto „Aus Alt mach Neu“, somit wurde fast ausschließlich recyceltes Material verwendet.

Kinder der OGS Regenbogenschule werden bei Modelleisenbahn-Projekt ausgezeichnet

Die Kinder und das Team des Offenen Ganztages der Regenbogenschule in Möllen können stolz sein: Sie haben am Wettbewerb „Werkstatt Modelleisenbahn“ teilgenommen und wurden auszeichnet. Die Einrichtung hat dadurch die Möglichkeit erhalten, ein umfangreiches Lernprojekt umzusetzen. Im Rahmen des Projekts haben sie zudem eine Werkstatt-Modeleisenbahn gewonnen, die gemeinsam mit den Kindern geplant und aufgebaut wurde.

Kleine Geste mit großer Wirkung: Unterstützung für eine junge Familie

Heute konnten wir einer jungen Familie ein großes Stück Glück schenken. Herr S. wird derzeit vom Team der Diakonie im Ev. Kirchenkreis  begleitet und unterstützt. Sein größter Wunsch und Lebenstraum ist es, endlich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und ihrem gemeinsamen Kind in einem eigenen Zuhause zusammenzuleben.

Das Team steht Herrn S. dabei engagiert zur Seite – sowohl bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung, die inzwischen erfolgreich gefunden wurde, als auch bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Ziel dieser Unterstützung ist es, der Familie eine stabile und selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

In einer herausfordernden Situation konnte nun ganz konkret geholfen werden: Der Kinderwagen der Familie war kaputtgegangen, und aufgrund fehlender finanzieller Mittel war es ihnen nicht möglich, kurzfristig einen neuen anzuschaffen. Gerade für Familien mit kleinen Kindern stellt ein solcher Verlust eine erhebliche Belastung im Alltag dar.

Dank der Spendenaktion „Kein Kind in Armut“ konnte dieser Wunsch erfüllt werden. Mit den zur Verfügung gestellten Spendengeldern war es möglich, einen neuen Kinderwagen zu finanzieren und der Familie damit eine große Sorge zu nehmen.

Diese Unterstützung zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Solidarität und gemeinschaftliches Engagement sind – und wie bereits kleine Hilfen den Alltag von Familien nachhaltig erleichtern und neue Perspektiven eröffnen können.