Tradition trifft Aufbruch: Schwangerenberatungsstelle startet mit neuem Team

Dinslaken. Seit 50 Jahren steht die Schwangerenberatungsstelle der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken Schwangeren, werdenden Eltern und Familien beratend und unterstützend zur Seite. Das Jubiläumsjahr markiert dabei nicht nur einen Rückblick auf fünf Jahrzehnte engagierter Arbeit, sondern zugleich den Beginn eines neuen Abschnitts: Mit einem neu aufgestellten Team geht die Beratungsstelle mit bewährten Werten und neuen Impulsen in die Zukunft.

Mit drei neuen Mitarbeitenden, einer langjährig erfahrenen Kollegin und einer Verwaltungskraft startet das Team, das seinen Sitz im Herzen der Innenstadt von Dinslaken hat, durch. Bestehende Konzepte sollen zeitgemäß weitergedacht und neue Angebote entwickelt werden, damit die Beratungsstelle auch künftig auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Schwangeren, werdenden Eltern und Familien reagieren kann.

Foto/Diakonie: v.l.n.r.: Christina Biederbeck, Kirsten Radau, Iris Steinhauer, Annette Christoph

Team der Beratungsstelle Arbeit berät bei der Moerser Tafel

Das Team der Diakonie der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken war jetzt bei der Tafel e. V. in Moers vor Ort. Mit einem Infostand informierten die Mitarbeitenden  über wichtige Fragen rund um Arbeitsverträge, Mindestlohn, Arbeitsbedingungen und Leistungsansprüche im Arbeitsverhältnis.

Nach Stationen in Rheinberg und Dinslaken machte die Beratungsstelle Arbeit nun Halt bei der Moerser Tafel. Das niedrigschwellige Angebot ermöglicht Ratsuchenden einen unkomplizierten ersten Kontakt und bietet die Gelegenheit, individuelle Fragen direkt mit den Fachkräften zu besprechen. Ziel ist es, Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld zu erreichen, für mögliche prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu sensibilisieren und frühzeitig über ihre Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären.

Die Beratungsstelle Arbeit unterstützt bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Beschäftigung und informiert darüber, welche Ansprüche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben und wo sie weitere Unterstützung erhalten können.

Team der Diakonie beim Fantastival 2026

Das Fantastival  2026 mit vielen Stars wie Max Giesinger, Joy Denalane & Max Herre, die Band Clock Clock im Burgtheater Dinslaken stellte wieder ein echtes Sommer-Highlight dar!

Dank den Veranstaltern des Events, der Freilicht AG, konnte die Diakonie Dinslaken auch in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand dabei sein und ihre „Helping Hands“ präsentieren. Mit Merchandise-Produkten und den unglaublichen Mitarbeitenden konnte bei den Besucherinnen und Besuchern das Interesse an unserer Arbeit geweckt werden und es entstanden interessante Gespräche. So kam eine größere Spendensumme in Höhe von 1.097,-Euro zusammen. Diese wird unseren Projekten und unserer Klientel zugute kommen.

Wir sagen DANKE und freuen uns auf das nächste Jahr!

Together for a reason: Rekordspende für Hospizinitiative Wesel

Dinslaken. Mit einer Rekordspendensumme endete das diesjährige Benefizfestivals „Together for a reason“: Insgesamt 1.825,19 Euro konnten die Veranstalter jetzt an die Hospizinitiative Wesel überreichen. Damit wurde die bislang höchste Spendensumme seit der Premiere des Festivals im Jahr 2024 erzielt. Das Besondere an Together for a Reason: Sämtliche Einnahmen des Metal-Festivals kommen einem guten Zweck zugute.

Bei der Spendenübergabe berichteten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizinitiative Wesel von ihrer Arbeit in der Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Sie zeigten sich dankbar für die Unterstützung und zugleich beeindruckt vom Einsatz der jungen Festivalorganisatoren. Auch das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an der Hospizarbeit sei bemerkenswert gewesen. Während des Festivals war die Hospizinitiative mit einem Informations- und Fotostand vertreten und nutzte die Gelegenheit, mit zahlreichen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Ins Leben gerufen wurde „Together for a reason“ von Falk Flüß, Simon Opriel und Noel Büntig. Ihre Idee: Ein Metal-Festival zu organisieren, dessen Erlöse vollständig einem guten Zweck zugutekommen. Unterstützt wurden sie bei der Planung und Durchführung von der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA). Die AJA ist eine Kooperation der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken mit der Stadt Dinslaken und dem Deutschen Kinderschutzbund Dinslaken-Voerde e.V.

Bereits jetzt steht fest: „Together for a reason“ soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

Foto: v.l.n.r. Martin Tschackert, Magret Hennewig-Schnock, Falk Flüß, Peggy Kreienkamp, Simon Opriel, Tim Poéll und Vera Wloka

Erfolg für den Offenen Ganztag Möllen: 2. Platz beim Wettbewerb „Ab auf die Bühne“

Große Freude im Offenen Ganztag Möllen: Bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „Ab auf die Bühne“ der KreAktiv-Stiftung Rhein-Lippe  wurden jetzt die Schülerinnen und Schüler für ihre beeindruckende Theateraufführung mit dem 2. Platz in der Kategorie „Theaterstück“ ausgezeichnet.

Mit viel Kreativität, Spielfreude und Teamgeist brachten die Kinder ihr Theaterstück auf die Bühne und überzeugten damit die Jury. Der Erfolg ist das Ergebnis einer engagierten gemeinsamen Vorbereitung und zeigt, was entstehen kann, wenn Kinder ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und als Team zusammenarbeiten.

Ein herzlicher Dank gilt der KreAktiv-Stiftung Rhein-Lippe für die Organisation des Wettbewerbs und die Möglichkeit, Teil dieser inspirierenden Veranstaltung zu sein. Der Wettbewerb bot den Kindern eine wertvolle Gelegenheit, ihre Talente vor Publikum zu präsentieren und unvergessliche Bühnenerfahrungen zu sammeln.

Gut informiert in den Beruf: Team der Beratungsstelle Arbeit besucht Integrationskurse

Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer? An wen kann ich mich wenden, wenn es Probleme am Arbeitsplatz gibt? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten Teilnehmende der Integrationskurse der Volkshochschule (VHS) in Xanten und Rheinberg  jetzt bei einem Informationsbesuch der Beratungsstelle Arbeit (BSA) der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken.

Mit ihrem Angebot informiert die Beratungsstelle Menschen mit Zuwanderungsgeschichte frühzeitig über ihre Rechte und Pflichten im Arbeitsleben und macht auf kostenfreie Beratungs- und Unterstützungsangebote aufmerksam. Ziel ist es, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig für faire Arbeitsbedingungen zu sensibilisieren.

Die Beratungsstelle Arbeit wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert. Sie berät Beschäftigte kostenfrei zu arbeitsrechtlichen Fragen und unterstützt Menschen, die von prekären Beschäftigungsverhältnissen, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen oder Benachteiligung am Arbeitsplatz betroffen sind.

Die Resonanz auf die Informationsveranstaltungen war durchweg positiv. Deshalb wird das Angebot künftig ausgeweitet: Auch die Teilnehmenden der Integrationskurse an den Volkshochschulen in Moers und Wesel werden über ihre Rechte im Arbeitsleben sowie über die Unterstützungsmöglichkeiten der Beratungsstelle Arbeit informiert.

 

Diakonie erhält 500-Euro-Spende von LifeFit

Das Team der  Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken kann sich  über eine 500-Euro-Spende von LifeFit freuen.  Mit der Spende unterstützt LifeFit die soziale Arbeit der Diakonie und setzt ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement in der Region. Das Team der Diakonie bedankt sich herzlich bei dem Team von LifeFit für die Unterstützung und das Vertrauen in ihre Arbeit.

Foto: Eva Pawlik (2.v.l) und Peggy Kreienkamp (4.v.l) von der Diakonie nehmen einen Scheck über 500 Euro von Jennifer (1.v.l.) und Nadine (3.v.l.) von LifeFit entgegen. 

Fachkräfte tauschen sich zum Thema „Kiffende Eltern“ aus

Wie verändert die Teillegalisierung von Cannabis die Arbeit mit Familien? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Seminar „Kiffende Eltern“, zu dem die Drogenberatung des Diakonischen Werks im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken am 30. Juni 2026 eingeladen hatte.

Seit der Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 erleben viele Fachkräfte einen wachsenden Informations- und Beratungsbedarf. Immer häufiger stellen sich Fragen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, zu den Auswirkungen des Konsums, zur Einschätzung von Konsumverhalten und zu einer angemessenen Gesprächsführung mit betroffenen Eltern.

Um hier mehr Sicherheit zu schaffen, entwickelte die Drogenberatung ein praxisnahes Seminar. Im Mittelpunkt standen die gesetzlichen Grundlagen, Wissen rund um die Substanz Cannabis, die Themen Sucht und Lebenswelt sowie hilfreiche Ansätze für Gespräche mit konsumierenden Eltern.

Von 8 bis 14 Uhr nutzten Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsgruppen die Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und sich über Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag auszutauschen. Dabei entwickelte sich ein lebendiger Dialog, in dem Praxisbeispiele gemeinsam reflektiert und unterschiedliche Perspektiven eingebracht wurden.

Das Fazit fiel durchweg positiv aus: Die Teilnehmenden konnten ihr Fachwissen erweitern und mehr Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag gewinnen. Denn der Umgang mit konsumierenden Eltern ist gut zu bewältigen, wenn fachliche Grundlagen vorhanden sind und Unsicherheiten offen angesprochen werden können. Für weiterführende Fragen oder Beratungsbedarf steht die Drogenberatung des Diakonischen Werks auch über das Seminar hinaus jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Aktionswoche Alkohol 2026: Dinslaken setzt ein starkes Zeichen für Prävention

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol 2026 engagierte sich die Stadt Dinslaken gemeinsam mit der Drogenberatung des Diakonischen Werkes Dinslaken mit zwei besonderen Veranstaltungen für Aufklärung, Prävention und einen bewussten Umgang mit Alkohol. Unter dem Motto „Wie bunt und lebendig das Leben mit weniger oder ganz ohne Alkohol sein kann“ wurden sowohl Jugendliche als auch Erwachsene für die Risiken von Alkoholkonsum sensibilisiert und über Unterstützungsangebote informiert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Präventionsarbeit mit jungen Menschen. Am 17. Juni besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Hiesfeld eine interaktive Schulmesse zum Thema Alkohol. An fünf abwechslungsreichen Stationen informierten Fachkräfte über die gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Folgen von Alkoholkonsum. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Polizei, das Kinder- und Jugendparlament sowie die Aufsuchende Jugendarbeit – langjährige und engagierte Partner der kommunalen Präventionskampagne „Klar ist cool“.

Einen Tag später verlagerte sich die Aktionswoche auf den Neutorplatz in Dinslaken. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger an einem Informationsstand mit Fachkräften ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und sich umfassend über das Thema Alkohol informieren. Besonderes Interesse weckte der Rauschbrillenparcours, bei dem die Teilnehmenden mithilfe spezieller Simulationsbrillen erleben konnten, wie stark Alkohol Wahrnehmung, Koordination und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt. Aufgaben wie das Durchlaufen eines Slalomparcours machten die Auswirkungen unmittelbar erfahrbar.

Unterstützt wurde die Aktion von der Fan-Initiative „Schalke Null Bier“. Die Initiative setzt sich für alkoholfreie und konsumdruckfreie Räume im Fußballumfeld ein und bietet insbesondere abstinent lebenden Menschen eine Gemeinschaft, in der Fußball ohne Alkohol im Mittelpunkt steht.

Die Teilnahme an der Aktionswoche Alkohol 2026 war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Zahlreiche Menschen unterschiedlicher Altersgruppen konnten erreicht, informiert und für die Themen Alkoholkonsum, Risikobewusstsein und Prävention sensibilisiert werden. Die Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Aufklärung, Austausch und gemeinschaftliches Engagement für eine nachhaltige Gesundheitsförderung sind.

Schalke Null Bier: Fußball erleben – ohne Alkohol und ohne Druck

„Schalke Null Bier“ ist eine selbstorganisierte Initiative von Schalke-Fans. Die Initiative verfolgt das Ziel, alkoholfreies Fansein sichtbarer zu machen und eine Gemeinschaft zu fördern, in der der Stadionbesuch unabhängig vom Alkoholkonsum möglich ist. Unter dem Motto „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“ versteht sich das Projekt ausdrücklich nicht als Gegenbewegung zum Alkoholkonsum, sondern als ergänzendes Angebot für Menschen, die Fußball ohne Konsumdruck genießen möchten.

Als eine der wenigen suchtfreien Fan-Initiativen in Nordrhein-Westfalen ist „Schalke Null Bier“ Teil eines bundesweiten Netzwerks alkoholfreier Fangruppen. Gemeinsam setzen sich die Beteiligten für den Ausbau alkoholfreier Angebote und Begegnungsräume in den Stadien der 1. und 2. Bundesliga ein.