Demo für menschenwürdige Arbeit

Mit einer landesweiten Aktionswoche rund um den Welttag für menschenwürdige Arbeit wurde jetzt auf die Arbeitsbedingungen von Fahrerinnen und Fahrern von Essenslieferdiensten aufmerksam gemacht. Auch das Team der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken beteiligte sich mit Aktionen an der Woche:

Bei einer Flyeraktion in Moers informierte das Team  Beschäftigte direkt vor Ort über ihre arbeitsrechtlichen Ansprüche. Im Mittelpunkt standen der Mindestlohn, Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Bei einer großen Kundgebung in Dortmund setzte das Team der Beratungsstelle gemeinsam mit weiteren Akteurinnen und Akteuren sowie der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein Zeichen für faire Arbeitsbedingungen. Unter dem Motto „Arbeit darf nicht auf der Strecke bleiben. Faire Arbeitsbedingungen für Rider. Menschenwürde ist nicht verhandelbar.“ wurde auf die häufig prekären Beschäftigungsverhältnisse in der Lieferbranche aufmerksam gemacht.

Die Beratungsstelle Arbeit unterstützt Beschäftigte dabei, ihre Rechte zu kennen und einzufordern. Gemeinsam mit Netzwerkpartnern und Gewerkschaften setzt sich das Team für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Schutz für Fahrerinnen und Fahrer ein.

Fotos: Team Beratungsstelle Arbeit

Dein Treff: Unterwegs im Burgers’ Zoo

Ein Tag raus aus dem Alltag, gemeinsam unterwegs und jede Menge zu entdecken: Für 17 Besucher*innen und Mitarbeitende von „Dein Treff“ ging es jetzt mit zwei Bussen nach Arnhem in den Burgers’ Zoo.

Bei bestem Wetter bot der Zoobesuch viel Gelegenheit für spannende Tierbegegnungen, gemeinsame Pausen und Gespräche. Ob exotische Tiere, tropische Pflanzen oder der Besuch im Schmetterlingsgarten – für Abwechslung war gesorgt. Am Ende ging es müde, gut gelaunt und mit vielen schönen Erinnerungen zurück nach Dinslaken.

Solche gemeinsamen Ausflüge sind ein wichtiger Teil der Arbeit von „Dein Treff – das öffentliche Wohnzimmer“. Der offene Tagestreff der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken und des DRK Dinslaken bietet einen niedrigschwelligen Ort für Begegnung, Aufenthalt und Beratung. Menschen, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, Alleinerziehende und weitere Menschen in schwierigen Lebenssituationen finden hier Unterstützung, ein offenes Ohr und ganz praktische Hilfe – etwa bei Anträgen, Behördengängen oder der Vermittlung zu weiteren Beratungsstellen.

Aktionswoche der Beratungsstellen Arbeit für Fahrerinnen und Fahrer von Essenslieferdiensten

Anlässlich des Internationalen Tages der menschenwürdigen Arbeit am 7. Oktober führt die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel  am 6.10. eine gezielte Flyeraktion in Moers durch. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Auslieferungsfahrerinnen und Auslieferungsfahrer, die im Umfeld von Gastronomiebetrieben und Imbissen unterwegs sind.

Mit der Aktion möchte die Beratungsstelle Arbeit Beschäftigte gezielt erreichen und über ihre Rechte im Arbeitsverhältnis informieren. Gerade bei Auslieferungsdiensten sind Beschäftigte häufig unter Zeitdruck unterwegs und arbeiten teilweise in Minijobs, als Aushilfen oder unter anderen unsicheren Beschäftigungsbedingungen. Dabei ist vielen Menschen nicht bekannt, welche arbeitsrechtlichen Ansprüche ihnen zustehen.

Die Flyer informieren unter anderem über den gesetzlichen Mindestlohn, Arbeitszeiten und deren Erfassung, Pausen, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie Urlaubsansprüche. Auch Fragen rund um Arbeitsverträge und die korrekte Abrechnung der geleisteten Arbeitszeit können für Beschäftigte eine wichtige Rolle spielen.

Die Gastronomie- und Imbisslandschaft ist für viele Menschen ein wichtiger Einstieg in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig können gerade dort prekäre Beschäftigungsverhältnisse entstehen. Die Beratungsstelle Arbeit möchte mit ihrer Aktion niedrigschwellig und direkt vor Ort informieren und Beschäftigte ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich bei Unsicherheiten beraten zu lassen.

Der Tag der menschenwürdigen Arbeit wird jährlich am 7. Oktober begangen und macht weltweit auf faire Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und die Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards aufmerksam. Die Aktion der Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel greift diesen Gedanken auf und setzt einen konkreten Schwerpunkt auf die Situation von Beschäftigten in der Auslieferung und Gastronomie.

Gemeinsam mit weiteren Partnern im landesweiten Beratungsnetzwerk gegen Arbeitsausbeutung beteiligt sich die Beratungsstelle Arbeit in der Woche ab dem 5. Oktober mit der eigenen Aktion an der Aktionswoche für Fahrerinnen und Fahrer von Essenslieferdiensten.

Die Situation der Fahrerinnen und Fahrern von Essenslieferdiensten insbesondere aus dem Ausland war in den letzten Jahren immer wieder Thema in der medialen Berichterstattung. Im Fokus stand dabei insbesondere die Situation von Studenten und Studentinnen aus Drittstaaten, die neben dem Studium für Essenslieferdienste fahren. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Fahrerinnen und Fahrer sind oft prekär. Sie verschulden sich, um nach Deutschland kommen zu können und erhalten einen Lohn, der nicht auskömmlich ist. Bei vielen Plattformen, die die Lieferung von zubereitetem Essen vermitteln, ist es üblich, dass die eigentliche Lieferung durch andere Unternehmen erfolgt. Diese Struktur aus Subunternehmen und ausländischen Beschäftigten kann zur Umgehung arbeitsrechtlicher Standards und zu prekären Arbeitsbedingungen führen. Daher hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine Aktionswoche der landesgeförderten Beratungsprojekte aus dem Netzwerk gegen Arbeitsausbeutung initiiert.

Die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Wesel ist mit ihren Standorten in Wesel, Rheinberg, Dinslaken und Moers für Ratsuchende erreichbar. Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich. Beschäftigte können sich unter anderem bei Fragen zu Arbeitsverträgen, Lohn und Arbeitszeit, Kündigung, Mindestlohn oder anderen Problemen im Arbeitsverhältnis an die Beratungsstelle wenden.

 

Wohnungslosigkeit: Hinschauen, ins Gespräch kommen und gemeinsam handeln

Hinschauen, ins Gespräch kommen und gemeinsam handeln: Unter diesem Motto stand jetzt der Aktionstag zum Tag der wohnungslosen Menschen auf dem Neutorplatz in Dinslaken.Viele Bürgerinnen und Bürger sowie von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und mit den beteiligten Fachkräften ins Gespräch zu kommen. Dabei entstanden zahlreiche offene und interessante Gespräche.

Neben der Vorstellung der lokalen Hilfs- und Unterstützungsangebote der einzelnen Träger wurde über die Ursachen von Wohnungslosigkeit sowie über die aktuelle Situation in Deutschland und Dinslaken informiert. Damit leistete die Veranstaltung wichtige Aufklärungsarbeit und setzte zugleich ein Zeichen gegen Vorurteile und die Stigmatisierung wohnungsloser Menschen. Wohnungslosigkeit kann viele Ursachen haben und ist keine Frage persönlichen Versagens. Sie ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die gemeinsames Handeln erfordert.

Am Aktionstag beteiligt waren die Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, die Stadt Dinslaken, der Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Wunderfinder e. V. sowie die Evangelische Stiftung Lühlerheim. Gemeinsam stellten sie die vielfältigen Unterstützungsangebote vor Ort vor und machten das Dinslakener Hilfenetz sichtbar.

Buntes Programm für Grundschüler

Ferienzeit ist Entdeckerzeit: In den Ferien sorgten die OGS-Teams der drei Grundschulen aus Hünxe, Bruckhausen und Drevenack für abwechslungsreiche und erlebnisreiche Ferientage. Die Mitarbeitenden der Offenen Ganztage hatten sich zusammengeschlossen, um den Kindern ein vielfältiges Ferienprogramm an der Otto-Pankok-Schule in Drevenack zu bieten.

Ein besonderes Highlight war die „Insektensafari“ mit Petra Sperlbaum von „Wasserfrosch Naturerlebnis“. Auf spielerische Weise tauchten die Kinder in die faszinierende Welt der Insekten ein, beobachteten die kleinen Lebewesen und konnten dabei so manches überraschende Naturerlebnis sammeln.

Auch außerhalb des Schulgeländes gab es viel zu entdecken. Ausflüge führten zu Spielplätzen im benachbarten Dorf und zum Schulte-Drevenacks-Bauernhof. Dort konnten die Kinder neue Eindrücke sammeln und die Umgebung einmal aus einer anderen Perspektive erleben.

Auf dem Schulgelände selbst wurde es ebenfalls nicht langweilig: Bewegungsparcours luden zum Austoben ein, riesige Seifenblasen sorgten für staunende Gesichter und bei kreativen Bastelaktionen konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Tradition trifft Aufbruch: Schwangerenberatungsstelle startet mit neuem Team

Dinslaken. Seit 50 Jahren steht die Schwangerenberatungsstelle der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken Schwangeren, werdenden Eltern und Familien beratend und unterstützend zur Seite. Das Jubiläumsjahr markiert dabei nicht nur einen Rückblick auf fünf Jahrzehnte engagierter Arbeit, sondern zugleich den Beginn eines neuen Abschnitts: Mit einem neu aufgestellten Team geht die Beratungsstelle mit bewährten Werten und neuen Impulsen in die Zukunft.

Mit drei neuen Mitarbeitenden, einer langjährig erfahrenen Kollegin und einer Verwaltungskraft startet das Team, das seinen Sitz im Herzen der Innenstadt von Dinslaken hat, durch. Bestehende Konzepte sollen zeitgemäß weitergedacht und neue Angebote entwickelt werden, damit die Beratungsstelle auch künftig auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Schwangeren, werdenden Eltern und Familien reagieren kann.

Foto/Diakonie: v.l.n.r.: Christina Biederbeck, Kirsten Radau, Iris Steinhauer, Annette Christoph

Team der Beratungsstelle Arbeit berät bei der Moerser Tafel

Das Team der Diakonie der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken war jetzt bei der Tafel e. V. in Moers vor Ort. Mit einem Infostand informierten die Mitarbeitenden  über wichtige Fragen rund um Arbeitsverträge, Mindestlohn, Arbeitsbedingungen und Leistungsansprüche im Arbeitsverhältnis.

Nach Stationen in Rheinberg und Dinslaken machte die Beratungsstelle Arbeit nun Halt bei der Moerser Tafel. Das niedrigschwellige Angebot ermöglicht Ratsuchenden einen unkomplizierten ersten Kontakt und bietet die Gelegenheit, individuelle Fragen direkt mit den Fachkräften zu besprechen. Ziel ist es, Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld zu erreichen, für mögliche prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu sensibilisieren und frühzeitig über ihre Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären.

Die Beratungsstelle Arbeit unterstützt bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Beschäftigung und informiert darüber, welche Ansprüche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben und wo sie weitere Unterstützung erhalten können.

Team der Diakonie beim Fantastival 2026

Das Fantastival  2026 mit vielen Stars wie Max Giesinger, Joy Denalane & Max Herre, die Band Clock Clock im Burgtheater Dinslaken stellte wieder ein echtes Sommer-Highlight dar!

Dank den Veranstaltern des Events, der Freilicht AG, konnte die Diakonie Dinslaken auch in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand dabei sein und ihre „Helping Hands“ präsentieren. Mit Merchandise-Produkten und den unglaublichen Mitarbeitenden konnte bei den Besucherinnen und Besuchern das Interesse an unserer Arbeit geweckt werden und es entstanden interessante Gespräche. So kam eine größere Spendensumme in Höhe von 1.097,-Euro zusammen. Diese wird unseren Projekten und unserer Klientel zugute kommen.

Wir sagen DANKE und freuen uns auf das nächste Jahr!

Together for a reason: Rekordspende für Hospizinitiative Wesel

Dinslaken. Mit einer Rekordspendensumme endete das diesjährige Benefizfestivals „Together for a reason“: Insgesamt 1.825,19 Euro konnten die Veranstalter jetzt an die Hospizinitiative Wesel überreichen. Damit wurde die bislang höchste Spendensumme seit der Premiere des Festivals im Jahr 2024 erzielt. Das Besondere an Together for a Reason: Sämtliche Einnahmen des Metal-Festivals kommen einem guten Zweck zugute.

Bei der Spendenübergabe berichteten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizinitiative Wesel von ihrer Arbeit in der Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Sie zeigten sich dankbar für die Unterstützung und zugleich beeindruckt vom Einsatz der jungen Festivalorganisatoren. Auch das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an der Hospizarbeit sei bemerkenswert gewesen. Während des Festivals war die Hospizinitiative mit einem Informations- und Fotostand vertreten und nutzte die Gelegenheit, mit zahlreichen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Ins Leben gerufen wurde „Together for a reason“ von Falk Flüß, Simon Opriel und Noel Büntig. Ihre Idee: Ein Metal-Festival zu organisieren, dessen Erlöse vollständig einem guten Zweck zugutekommen. Unterstützt wurden sie bei der Planung und Durchführung von der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA). Die AJA ist eine Kooperation der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Dinslaken mit der Stadt Dinslaken und dem Deutschen Kinderschutzbund Dinslaken-Voerde e.V.

Bereits jetzt steht fest: „Together for a reason“ soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

Foto: v.l.n.r. Martin Tschackert, Magret Hennewig-Schnock, Falk Flüß, Peggy Kreienkamp, Simon Opriel, Tim Poéll und Vera Wloka